Dach erneuern

Das erste SchlafhausEher früher als später muss das Dach des 1994 erbauten, ehemaligen "Baby-Hauses" neu gedeckt werden. Das feucht-heiße Klima setzt der Bausubstanz heftiger zu, als wir es hier in Deutschland kennen auch Qualitätsstandards klaffen auseinander! SBA GIRASSOL hat verschiedene Kostenvoranschläge eingeholt, die sowohl Arbeitslohn als auch Materialkosten beinhalten.

Kosten : € 6.600,-

Das Dach ist neu!

Es freut uns, zu berichten,dass es sogar möglich geworden ist, das ebenfalls recht marode Dach des angrenzenden Küchengebäudes gleich mit neu einzudecken.Nun ist alles aus einem Guss rundum erneuert! Danke denjenigen, die uns die notwendigen Mittel hierfür zur Verfügung stellten :-)!

Gebäude mit neuem Dach.

Drucken E-Mail

Theater- und Musikraum

Im Februar 2018 wird unsere erste, älteste Kitagruppe eingeschult. In São Paulo/Grajaú wird daran gearbeitet, diesen Kindern eine Betreuung für den halben "schulfreien" Tag anzubieten. Ein Kreis von ehrenamtlichen HelferInnen soll diese Aufgabe übernehmen. Es wird fleißig am Programm gefeilt!

Für die Großen soll ein Raum hergerichtet werden, auch um eine physische Trennung von den GIRASSOL-Kids möglich zu machen. Neben klassischer Hausaufgabenbetreuung, Basteln und pädagogisch wertvollen Spielen wird an Musik, Theater und Tanz gedacht: künstlerische Ausdrucksformen, die "unsere" Kinder sehr bereichern würden!

Es ist wissenschaftlich belegt, dass Singen und das Spielen von Musikinstrumenten die senso-kognitiven Fähigkeiten signifikant fördern. Kindern, denen musikalische Förderung zuteil wird, fällt das Lernen ganz allgemein leichter. "Unsere" Kinder bringen häufig eine belastete Biografie mit: "Musikmachen" hilft, seelisch Quälendes besser zu verarbeiten  -  auch dieser Zusammenhang ist erwiesen. Musik verbindet Kulturen, hilft soziale Unterschiede zu überwinden, schenkt Lebensfreude und ermöglicht es, wortlos zu kommunizieren. Musik baut unseren Kindern Brücken, weist einen weiteren Weg aus der Aussichtslosigkeit der Armut.  

Der vorgesehene Raum muss komplett saniert (Feuchtigkeitsschädenbeseitigung = Löwenanteil der Kosten) und für die "künstlerische Nutzung" ausgestattet werden. Wir möchten Instrumente anschaffen, die typiscehrweise in der brasilianischen Musik zum Einsatz kommen: agogô, cavaquinho, bongô, repiqueniques, ganzá, usw. Dazu sollen ein Xylofon, Tamborine, Triangel und Blockflöten das Sortiment vervollständigen. Auch die Kita-Kinder sollen/werden an der musikalischen Früherziehung teilhaben und entsprechend davon profitieren. 

Kosten € 15.000,00

Drucken E-Mail

Gemüsegarten

Gemüsegarten mit FavelaAls GIRASSOL noch ein Kinderheim war, kümmerte sich Dona Ingrid ehrenamtlich mit den größeren Kindern um den Gemüsegarten. Den Garten, die Beete gibt´s noch, aber es muss alles reaktiviert werden. Die GIRASSOL-Kids sind für die "Gemüsegarten-Aktivitäten" noch zu jung, aber ernten könnten sie! Was für ein befriedigendes Gefühl erlebt ein Kind, das sich ein Karotte oder ein Radieschen aus der Erde ziehen darf, um es sofort zu verspeisen . . . Auch würden die Erzeugnisse aus dem hauseigenen Anbau den Speisezettel der GIRASSOL-Küche wie ehedem bereichern.

Es sollen Angehörige unserer Kita-Kinder oder Auszubildenden animiert werden, sich dem Gemüsegarten zu widmen, mit der Inaussichtstellung, einen Teil der Ernte selber mit nach Hause nehmen zu können. Viele favela-Bewohner kennen sich mit Landwirtschaft aus und bedauern es, selber aus Platzmangel nichts anpflanzen zu können. Das Engagement der Angehörigen würde zusätzlich die Beziehungen zwischen GIRASSOL und Nachbarschaft stärken und festigen. In einem sehr weiten Sinne sprechen wir von "urban gardening"!

Es müssen Saatgut, Dünger, ein neuer Gartenschlauch und einige Werkzeuge/Geräte angeschafft werden.

Kosten € 450,-

 Neuer Gemüsegarten

Die ersten Schritte sind getan: das morsche Rankgerüst sowie die nicht mehr standsichere Begrenzungsmauer des Gemüsegartens wurden entfernt und die von tropisch-üppiger Vegetation zugewucherte Grundstücksrückseite wurde gründlich ausgelichtet.

Die Gemüsebeete sind gerichtet und sehen nun wieder ordentlich aus; sind frisch bepflanzt mit allerhand Setzlingen. Unsere Kita-Kinder gießen fleißig und warten ungeduldig darauf, die ersten Karotten zu ernten! Von den 'jabuticabas' (eine tropische, kirschgroße, sehr saftige Frucht) und  den Pfirsichen darf nach Herzenslust genascht werden - die sind jetzt reif; die Bäume stehen seit Jahrzehnten. Bananen werden laufend das ganze Jahr über zur Ergänzung der Mahlzeiten geerntet und in der GIRASSOL-Küche verarbeitet: zu Marmelade, zum Beispiel.

Dank vieler tatkräftiger Hände und der geschenkten Setzlinge nimmt der Gemüsegarten wieder Gestalt an!

 

Gemuesegarten, Pfirsiche und Jabuticabas

Drucken E-Mail

Fundraising-"feijoada" in GIRASSOL

Sr. Luis, Dona Marylene, Dona Veronika, Dona MarthaHemelie mit Dona IngridIm Verlauf von 25 Jahren, in denen es GIRASSOL nun schon gibt, sind Hunderte von Kindern, liebevoll betreut und versorgt, groß geworden. Zu vielen von ihnen ist der Kontakt auch als Erwachsene nicht abgerissen. In Abständen finden Ehemaligen-Treffen statt. Bei strahlendem Sonnenschein war's am 12. August wieder einmal so weit. "Unsere Kinder" von damals sind inzwischen oft selber Mütter. Sie kamen mit ihren eignen Zwergen nach GIRASSOL, auch um ihnen zu zeigen, wo sie selber mehr oder weniger lange Zeit ihrer Kindheit und Jugend verbracht haben. Für die "Ex-GIRASSOL-Kinder" fühlen sich diese Veranstaltungen wie ein Nachhausekommen an. Es bedeutet ein Wiedersehen mit den Menschen, die Familienersatz waren - sie werden zum Teil noch heute von den Ehemaligen so gesehen . . .  Anlass für diese Einladung an die Ehemaligen durch Angelika Pohlmann war ein Mittagessen, das ausgerichtet wurde, um Spenden zu erbitten.

Dona Arife, Dona Katrin und Dona JuliaAllen schmeckts! Auch Dona Ursula (erste von links)Die GIRASSOL-Küche hatte das brasilianische National-Gericht  -  feijoada  - zubereitet: wie lecker ! Darüber waren sich alle einig. Zahlreiche ehrenamtliche HelferInnen, langjährige SpenderInnen neben Bewohnern aus der Nachbarschaft hatten sich zum Schmausen und geselligen Beisammensein eingefunden. Der Erlös aus dem Verkauf der Essenskarten kam GIRASSOL zugute. Kinderlachen, Scherze, in Erinnerungen schwelgen: die gemeinsamen Stunden flogen nur so dahin . . . Und weil's so schön war, floss auch das eine oder andere Tränchen :-)!

Vor Ehemaligen-Treffen sammelt Angelika Pohlmann mit ihren ehrenamtlichen Helfern immer abgelegte Kinderkleidung, Spielzeug, Kindermöbel, Babyhygieneartikel, usw., um es den jungen, häufig alleinerziehenden Müttern und ihren Minis zu schenken.

 

Jaqueline und Dona LiseSr. Antonio (1. stehend v.l., blaues T-shirt), Fahrer und Hausmeister bei GIRASSOL sah sie alle aufwachsen. Dona Tania (3. v.l. stehend), und Angelika Pohlmann (hinten Mitte stehend) mit Dona Gudrun (stehend, dunkle Hose, 5. v.l.) ehrenamtliche Helferin seit Jahrzehnten - man könnte es auch ein 3-Generationen-Familienbild nennen!Viele von denen, die einst GIRASSOL-Schützlinge waren, stehen heutzutage als Erwachsene fest und unabhängig auf eigenen Füßen. Andere brauchen weiterhin Unterstützung . . . So leisten Angelika Pohlmann und ihre Mitstreiter vor Ort einen wertvollen Beitrag dazu, diesen jungen Familien-Müttern zu ermöglichen, ihre Kinder selber groß zu ziehen - keiner soll je wieder im Heim landen müssen! Wieder ist die treibende Erkenntnis zu helfen, das Wissen um den Wert von Erziehung und Bildung, die so früh wie mögliche den Kleinsten zuteil werden sollten.

Bevor es Abschiednehmen hieß und der Heimweg angetreten wurde, mussten natürlich noch Erinnerungsfotos gemacht werden!

feijoada_01
feijoada_03
feijoada_04
feijoada_06
feijoada_07
feijoada_08
feijoada_09
feijoada_10
feijoada_11
feijoada_12
feijoada_13
feijoada_14
feijoada_15
feijoada_16
feijoada_17
feijoada_18
01/16 
start stop bwd fwd

Drucken E-Mail

Ein Ausflug nach Rá-Tim-Bum

Mit  dem Geld, das die Klasse 2a der Astrid-Lindgren-Schule in Hösbach auf Initiative ihrer Klassenlehrerin Frau Renate Kühnenberger für GIRASSOL gesammelt und gespendet hat, konnte in São Paulo den Kindern der Kita ein unvergessliches Erlebnis ermöglicht werden.

Es wurde ein Ausflug in das nachgebaute Phantasie-Schloss Rá-Tim-Bum organisiert. Dieses Schloss ist fester Bestandteil der gleichnamigen Kinderserie im brasilianischen Fernsehen und erfreut sich einer riesigen Beliebtheit. Unsere Zwerge genossen es sehr, die Figuren, Puppen, und Räumlichkeiten, die ihnen aus dem TV vollkommen vertraut sind, tatsächlich selber kennen zu lernen.

Es ist dem Mitgefühl und der Solidarität von Frau Kühnberger und ihren Schülern zu verdanken, dass den GIRASSOL-Kindern unvergessliche Stunden bei Rá-Tim-Bum geschenkt werden konnten!

Bilder aus dem Castelo Rá-Tim-Bum

Drucken E-Mail